Stop-Motion-Film Projekt

Was machst Du nach der Corona-Pandemie?

Laura und Marina · FM 1 · 2021

Einen Stop Motion Film als Gruppe erstellen und dann auch noch in Zeiten einer Pandemie? Unmöglich.

Das war unser erste Gedanke. Wir, Marina und Laura, aus der Mittelstufe der Pia-Ausbildung zur Erzieherinnen, sowie unsere Klasse, haben uns dieser Aufgabe gestellt. Da wir uns nicht treffen konnten, aufgrund von Quarantäne und den Corona-Maßnahmen, haben wir nach Alternativen gesucht und gefunden. Einige Zeichnungen und gerissene Zettelchen später, war unser Film endlich fertig. Die Idee für den Film entstand durch die Kinder in unserem privaten, als auch beruflichen Umfeld. Kinder haben Wünsche und Träume, wie das Leben endlich weitergeht, wenn der Virus bekämpft ist.

Wie man sieht, ist alles möglich auch ohne Kuscheltiere, Figuren oder Püppchen, einen guten Stop Motion Film zu erstellen.

Autorinnen: Laura und Marina · FM1 · 20/21

Dada – typisch Mann, typisch Frau – typisch Ich

HM · 20/21

Kunst ohne Grenzen!

Bunte Schnipsel breiten sich auf dem Tisch aus und ergeben nichts als einen großen Haufen Wirrwarr. Kommt Ihnen das bekannt vor? Vielleicht beim Basteln mit Kindern… Aber warum machen wir das überhaupt? Mühsam die kleinsten Details aus Zeitschriften herauszuschneiden und stundenlang zu überlegen, was an welche Stelle geklebt werden soll? Genau… um uns Auszudrücken. Bei Collagen, besonders denen aus dem Dadaismus, steht dieses Element im Mittelpunkt. Die erstellte Collage zum Thema „typisch Mann, typisch Frau“ zeigt das klischeehafte Denken der Gesellschaft über Männer und Frauen auf und verdeutlicht die kritische Rollenverteilung, deren Diskussion hoch aktuell ist.

Wichtige Leitmotive dieser Collage sind Gegenstände, wie Schmuck und Transportmittel, wie Autos, die eine Oberflächlichkeit in der Beschreibung von Mann und Frau unterstreichen. Die bunten Schnipsel dienen als Anregung sich mit dieser Thematik zu befassen und die kleinen Details zu analysieren, um sie schlüssig in einen Kontext zu setzen. Ausdruck, als Zeichen der Selbstwirksamkeit und Individualität kann beispielsweise in der kreativen Freizeitgestaltung von Klienten sehr bedeutend sein. Aus diesem Grund eignet sich das Erstellen von Collagen, um dem Klienten eine neue Form des Mitteilens zu ermöglichen. Hilfestellung kann man leisten, indem man stellvertretend schneidet oder Zeitschriften zur Auswahl stellt, um den Klienten so zu unterstützen. Diese Kunstform benötigt kaum große Vorbereitung und jeder kann sich einbringen. Entscheiden ist, dass die Menschen Spaß haben, die eigene Idee kreativ zu arbeiten und zu gestalten. Diese Art von Kunst ermöglicht es jedem, sich mitzuteilen, mit oder ohne Behinderung. Dementsprechend kann das gemeinsame Collagenerstellen auch ein inklusives Angebot sein und eine Brücke bauen zwischen Menschen mit und ohne eine Behinderung. Aber Achtung! Sich vorher Gedanken zu machen, wie das Gesamtwerk harmonieren soll, ist wichtig, um sich zum Schluss nicht zu „verkleben“. In der Collage „Typisch Mann, typisch Frau“ hätte man noch mehr Details einbauen können, wobei man bei Collagen darauf achten sollte, diese nicht zu überladen. Kunst ist Kommunikation und jeder sollte sie nutzen können.

Na, bist du bereit?

Autorin: Elisabeth Kruschewsky

HM · 20/21

Inspiration: Hannah Höch, Kurt Schwitters, John Heartfield – unsere Realität
Theorie: Die drei Perspektiven künstlerischen Handelns/Kreativer Prozess
Lernsituation: „Typisch Frau, typisch Mann, typisch ICH – Ver-rückte Gestalten“

Unterwasserlandschaften im Pizzakarton

Eine Pizza und eine Unterwasserwelt passen eigentlich nicht zusammen? Doch ich zeig dir wie: Jeder kennt es, man bestellt eine Pizza und es entsteht „Müll“. Gefühlt sind im gleichen Zuge immer die Mülltonnen voll und jetzt? Ich habe für dich eine tolle Idee wie du deinen Pizzakarton zum Kunstprojekt verwandeln kannst.  

Alles was du brauchst ist ein Pizzakarton, ein Cuttermesser/ Schere, Farben und alles was du noch so im Haushalt übrig hast. Das nenne ich mal kreatives Recycling oder? Dann kann es ja jetzt losgehen …

Aquarelli by Lea · Lea Biskoping · O1 · 20/21

Zuerst schneidest du eine beliebige Form in den Deckel des Pizzakartons, anschließend wird der gesamte Karton geweißt. Nun sind die kräftigen Farben an der Reihe, ich habe mich an dem Künstler Yves Klein orientiert. Dieser ist für seine kräftigen und einzigartigen Blautöne bekannt. Da liegt es Nahe, dass ich mich für eine Unterwasserlandschaft entschieden habe. 

Kira Beltz · O1 · 20/21

Zum Schluss darfst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und das Kunstwerk, mit weiteren Materialien,  individuell gestalten. Zum Beispiel lassen sich Schwämme in wunderschöne Korallen umfunktionieren und Strohhalme können zu Wasserpflanzen werden. 

Tamara G. · O1 · 20/21

Eine Unterwasserlandschaft ist nichts für dich? Kein Problem, diese Art des Recyclings lässt sich auch auf andere Themenbereiche übertragen. Du kannst zum Beispiel einen Dschungel kreieren oder deinen Traumort gestalten. 

Das schöne bei diesem Projekt ist, dass mehrere Perspektiven entstehen und du alltägliche Materialien in deinem Kunstwerk integrieren kannst.

Autorinnen: Kira Beltz, Lea Biskoping und Tamara G.

Inspiration/Werkbetrachtungen: Yves Klein
Theorie: Mit Kindern Perspektive erarbeiten/Förderung des 3-dimensionalen Denkens/Handelns
Handlungssituation: Kunst mit Alltagsmaterialien

Karnevalporträts

Oh du bunte, oh du fröhliche, oh du heitere Karnevalszeit …

Jedes Jahr aufs neue feiern Groß und Klein ausgelassen Karneval. Es wird gesungen gelacht und getanzt. Das wohl beste an Karneval ist aber das Verkleiden. Gerade in der Kita kann man die buntesten Kostüme sehen. Warum also nicht direkt mit den Kindern zusammen auf eine Entdeckungsreise gehen und die unterschiedlichen Kostüme mal genauer anschauen? Wer bist du? Und wer bin ich? Welche Farben sind zu entdecken?

Haltet diesen Moment fest! Werdet zusammen kreativ und gestaltet eure ganz individuellen Karnevalporträts. Wie das geht? Schaut euch als Inspiration die Ergebnisse der U1 an. 

Autorin: Anna Entsberger

Vertiefung Ästhetische Bildung · 20/21 · U1

Und so geht es:

Film: A. Entsberger · Musik: www.gemafreie-musik-online.de

Frau Holle – eine plastische Lichtinstallation

Die Brüder Grimm haben uns so viele schöne, spannende und zauberhafte Geschichten beschert. Märchen und Sagen, die seit Jahrhunderten global jung und alt begeistern. Diese verwunschenen Fantasiegeschichten aus anderen Welten holen die Menschen ab aus ihrem Alltag, dem Stress, wecken Emotionen und hinterlassen das Gefühl am Ende etwas gelernt zu haben. Denn die Moral von der Geschichte lautet meist – gute Werte – reiner Geist!

Und Frau Holle ist eine besonders schöne Fabel, die Gerechtigkeit und Disziplin vermittelt. Eine Erzählung, die nie langweilig wird und thematisch ganz besonders gut in den Winter passt. Nicht nur Kinder, sondern auch Jugendliche und junge Erwachsene können sich sehr gut auf die spannenden Geschichten einlassen.

U1 · 20/21 · Eva Kaltwasser

Mit Medien kann man Märchen heutzutage so vielfältig erfahren. Inzwischen gibt es viele moderne Verfilmungen, tolle Hörbücher und interaktive Apps. Wenn man so erstmal in Märchenstimmung gekommen ist, bekommt man auch bald Lust die Inhalte kreativ umzusetzen. Frau Holle bietet so viele plakative Szenen, die sich künstlerisch toll umsetzen lassen: Der Brunnen, der Apfelbaum, die Brote im Ofen, oder direkt Goldmarie und Pechmarie. Oder auch wie hier im Beispiel: das Kissen schütteln …

Autorin: Eva Kaltwasser

Inspiration: Brüder Grimm „Frau Holle“
Theorie: Jahreszeiten in der Kita — Kunst im Winter mit Kindern/Großformate
Lernsituation: Märchen und Geschichten als Inspiration sich künstlerisch auszudrücken