Forschen mit Kita-Kindern

Kita Spatzennest 2019 zu Besuch am BK des Märkischen Kreises in Iserlohn

Zum zweiten Mal besuchten uns die vier- bis fünfjährigen Kinder der Kita Spatzennest im Schulgarten, um gemeinsam zu forschen. Die Erzieher-Unterstufen hatten im Vorfeld zwei Experimente selbstständig vorbereitet und folgten in diesem Jahr dem Motto „Klein, aber oho!“ 

So gab es einen Sinnesparcours, bei dem es galt mit den „kleinen“ Händen und Füßen zu erfühlen, um welche alltäglichen Dinge es sich in den Kästen handelt. Beispielweise konnten Watte, Mehl, Schleim und Erbsen mit den Händen oder mit den Füßen Wiese, Sand, Kieselstein oder Tannenzapfen erfühlt werden. Dabei erforschten die Kinder ihren Tastsinn und das größte Organ des Menschen – die Haut – und wozu es im Stande ist. Das war ganz schön spannend.

Im zweiten Experiment standen die Kinder vor dem Problem, dass sie gerne ein Bild malen wollten, aber keine Wasserfarben oder Stifte zur Verfügung hatten. Schnell entwickelten sie die Idee, mit den im Schulgarten zu findenden Naturmaterialien und mit dem Obst Farben selbst herzustellen. Die angehenden Erzieher unterstützten die Kinder nur bei Bedarf und sie konnten so induktiv erforschen, welche Naturmaterialien färben bzw. welche nicht und ein Bild als Erinnerung mitnehmen.

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Michel in der Suppenschüssel

Die BFK 1 (Kinderpfleger und -innen) hat im Deutschunterricht das Buch „Michel in der Suppenschüssel“ gelesen und anschließend Rezensionen verfasst, die das humanistische Menschenbild Lindgrens für ein sozialpädagogisches Fachpublikum herausarbeiten. Gemeinschaftlich hat sich die Klasse für die folgende Rezension für den Oetinger Verlag entschieden.

BFK 1 · 2019

Das Buch „Michel in der Suppenschüssel“ ist ein Roman der Kinder- und Jugendliteratur von Astrid Lindgren. Zuerst erscheint das Buch 1963 in Schweden, ein Jahr später, 1964 kommt es in Deutschland auf den Markt. In diesem Buch werden, nach einem kurzen Vorspann, drei Geschichten aus dem Leben von Michel erzählt. Es sind fiktionale Geschichten, die von den Abenteuern des fünf­jährigen Michels, der es faustdick hinter den Ohren hat und seiner Familie erzählen. Er wohnt auf dem Hof Katthult, in dem Dorf Lönneberga in Små­land, einem Teil von Schweden. Mit ihm wohnen dort seine Eltern Alma und Anton Svensson, seine kleine Schwester Ida, die Magd Lina, der Knecht Alfred und einige Tiere. Die Zielgruppe dieses Wer­ks sind in erster Linie Kinder, aber auch Jugendliche und ein pädagogisches Fachpublikum. Die zentrale Intention von Astrid Lindgren ist es zu verdeutlichen, dass Kindererziehung nicht einfach ist und dass kein Kind von Natur aus böse, sondern neugierig und überaus wissensdurstig ist.

In der ersten Geschichte „Als Michel den Kopf in die Suppenschüssel steckte“ geht es um eine Suppenschüssel, die sich Michel über den Kopf stülpt, um besser an den letzten Tropfen Suppe zu kommen. Leider geht die Schüssel nicht mehr vom Kopf herunter und alle am Esstisch haben einen anderen Vorschlag, wie sie wieder abgeht. Zu guter Letzt fahren die Eltern mit Michel zum Arzt, bei dem sich das Problem von selbst erledigt. 

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Ritterburg – Upcycling Projekt

Die Abschluss Klasse der Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger hat, nach dem gründlichen Lesen eines Sachbuchs zum Thema Ritter, aus Alltags- und Abfallprodukten eine Ritterburg gestaltet. Bei der Zusammenarbeit und der damit verbundenen Absprachen und Einigungen – wie man sieht haben wir uns für die Vorhof- und Haupthof-Variante einer Burg entschieden – haben alle gespürt, dass das gemeinsame Erlebnis viel wichtiger als das Ergebnis ist. Besonders stolz sind wir auf unsere Idee mit den Kanonen aus Tampons. (-;